Wenn sich während eines laufenden Baugenehmigungsverfahrens Änderungen ergeben, stellt sich die Frage: Muss ein neuer Bauantrag gestellt werden – oder reicht eine sogenannte Tektur?
Eine Tektur ist eine Änderung oder Ergänzung zu einem bereits eingereichten Bauantrag. Sie ermöglicht es, während des laufenden Verfahrens Anpassungen am geplanten Bauvorhaben vorzunehmen, ohne den gesamten Antrag neu stellen zu müssen.
Bei einer Tektur müssen geänderte Planunterlagen eingereicht werden. Diese werden in der Regel rot (für neue Elemente) und gelb (für entfallende Elemente) gekennzeichnet.
Ein neuer Bauantrag ist in der Regel erforderlich, wenn die Änderungen so wesentlich sind, dass sie das Vorhaben grundlegend verändern.
Eine Tektur kann ein praktisches Instrument sein, um Änderungen während des Genehmigungsverfahrens umzusetzen, ohne komplett neu beginnen zu müssen.